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Jugendmigrationsdienst (JMD)


Migrant*Innen und Flüchtlinge in vielfältigen Lebenswelten benötigen auch vielfältige Hilfestellungen. Durch die Zusammenführung einzelner Beratungsdienste der AWO zu einem Beratungszentrum werden umfassende und zeitnahe Beratungsleistungen zu unterschiedlichsten Themenbereichen gebündelt und garantiert. Unsere Fachkräfte zeichnen sich durch hohe Beratungskompetenzen und interkulturelle Sensibilität aus, wodurch sie auf die Vielschichtigkeit individueller Problemlagen professionell und empathisch reagieren und häufig auch mehrsprachig beraten können. Neben der kultursensiblen und niedrigschwelligen Beratung werden auch themenbezogene Deutschkurse für Kinder oder Erwachsene sowie unterschiedliche Informationsveranstaltungen angeboten.


Unsere Ziele:

- Förderung von Teilhabe, Partizipation und Integration in unser/e Gesellschaft und die Förderung von interkulturellen Begegnungen.
- Sicherstellung der Hilfen zur Alltagsbewältigung, der Orientierungshilfen in der (neuen) Heimat, auch durch Aufzeigen von Möglichkeiten der Freizeitgestaltung
- Unterstützung durch Informationsvermittlung, beispielsweise bei beruflicher Aus- und Weiterbildung und dem Abbau von sprachlichen Defiziten
Der Jugendmigrationsdienst der AWO Hildesheim-Alfeld (Leine) e.V. begleitet seit September 2004 junge Menschen mit Migrationshintergrund im Alter von 12 bis 27 Jahren mit individuellen Angeboten und professioneller Beratung bei ihrem schulischen, beruflichen und sozialen Integrationsprozess in Deutschland. Bedarfsorientierte Unterstützung, Gruppen- und Bildungsangebote sowie eine intensive Vernetzung mit Schulen, Ausbildungsbetrieben, Integrationskursträgern und anderen Einrichtungen der Jugendhilfe zählen zu den wesentlichen Aufgaben des JMD.


Beratung und Unterstützung:

-in allen Fragen rund um Schulbildung und beruflicher Aus- und Weiterbildung
-bei allen belastenden Lebenssituationen und Problemen
-beim Deutsch-Lernen und Fragen zu Integrationskursen
-bei rechtlichen Fragen bei allen weiteren Themen
 


JMD-Vorhaben „Lass uns reden! – Respekt Coaches“


Das Modellprojekt „Respekt Coaches“ ist eine thematische Ergänzung des bestehenden Auftrags des Jugendmigrationsdienstes. Ziel ist die Unterstützung bei der (Weiter-)Entwicklung und Umsetzung einer individuellen Präventionsstrategie der Kooperationsschulen in der Stadt Hildesheim. Es handelt sich um die primäre und universelle Prävention, damit Formen von Extremismus und Demokratiefeindlichkeit gar nicht erst entstehen. Die Kooperationsschulen werden dabei unterstützt jungen Menschen die Werte einer demokratischen und offenen Gesellschaft zu vermitteln, um ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber menschenfeindlichen Ideologien zu stärken.

 

„Dialoge in der Schule fördern ist unser Auftrag.“


Wir engagieren uns direkt an der Schule für ein (noch) toleranteres Schulklima. Gemeinsam mit der Schule stehen wir für die Vielfalt der Menschen und stellen uns gegen Diskriminierung und Mobbing aller Art. Vor diesem Hintergrund implementieren die JMD „Respekt Coaches“ bedarfsorientiert schulische Projekte, die im Unterricht nur am Rande oder gar nicht behandelt werden können. Da die (Weiter-) Entwicklung der Präventionsstrategie nur in Zusammenarbeit erfolgreich sein kann, werden zudem Träger*Innen der öffentlichen Jugendhilfe, der politischen Kinder- und Jugendbildung, der Radikalisierungsprävention und die Landesdemokratiezentren an der Umsetzung beteiligt. Jugendliche lernen in Gruppenangeboten, sich selbst im Diskurs mit anderen zu positionieren und unterschiedliche Auffassungen auszuhalten.

 

Mit unseren Partner*Innen können wir für Schüer*Innen diverse Projekte zu folgenden Themen durchführen:

- Demokratieförderung,
- interkulturelle und interreligiöse Themen,
- Medienkompetenzen,
- Identität und Selbstwirksamkeit.

Die Rolle des Jugendmigrationsdienstes in diesem Kontext besteht darin, auf sozialpädagogische Bedarfe der Schüler*innen gezielt eingehen zu können. Durch die Anbindung in eine individuelle Beratung soll verhindert werden, dass fehlende Lebensperspektiven zu einem Radikalisierungsfaktor werden können.

 

 


Das Angebot der Jugendmigrationsdienst (JMD) wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).


 

 
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